Ein kleiner Moment für dich, jeden Tag
Der Geist-Bereich ist ein Raum, um Gedanken zu ordnen und sich selbst einzuschätzen. Keine Diagnosen, kein Druck — nur Werkzeuge, mit denen du siehst, wo du stehst und wohin du gehst. In ernsten Situationen leitet Kaiku zu professioneller Hilfe weiter.
Ein Zeitstrahl, keine einzelne Zahl
Die Stimmungsdaten werden als 30-Tage-Zeitstrahl gezeichnet. Ein einzelner Tag sagt wenig, ein Monat zeigt eine Richtung. Kaiku schaut auf das Muster und schließt nicht aus einem schlechten Tag auf alles.
Die Stimmung wird nicht jeden Morgen abgefragt. Du kannst eintragen, wann du willst, und einmal pro Woche fragt Kaiku kurz — ein Schieberegler, kein Fragebogen. Häufig genug, dass die Richtung sichtbar wird, selten genug, um nicht zur Last zu fallen.
Selbstcheck, wenn du dich einordnen willst
Im Geist-Bereich kannst du einen kurzen Selbstcheck zu Stimmungssymptomen oder zu Angst machen. Neun bzw. sieben Fragen. Die Antworten bleiben bei dir und du kannst sie bei Bedarf mit einer Fachperson teilen.
Die Selbstchecks sind völlig freiwillig. Kaiku erinnert dich nicht von sich aus daran und versteckt sie nicht im Menü. Du kannst sie einmal machen und vergessen oder regelmäßig wiederholen — du entscheidest.
- Die verwendeten Fragesätze sind weit verbreitet — sie sind keine Diagnose.
- Du kannst jederzeit abbrechen — die Antworten sind nur für dich, außer du teilst sie selbst.
Das Ergebnis ist ein Signal, kein Urteil
Eine Punktzahl gibt einen Hinweis auf das Symptomniveau. Leicht kann bedeuten, dass etwas drückt. Stärker zeigt, dass es sich lohnt, mit einer Fachperson zu sprechen. Kaiku liefert den Kontext, deutet aber nicht für dich.
Das Ergebnis erscheint dir in Worten, nicht nur als Zahl. Du kannst es speichern, mit dem Gesundheitswesen teilen oder für dich behalten. Kaiku schlägt einen nächsten Schritt vor — kein Muss.
In Krisen leitet Kaiku sofort zu Hilfe weiter
Kaiku versucht nicht, einen Notfall zu lösen. Wenn in Gesprächen Selbstverletzung, Gewalt oder Missbrauch auftauchen, zeigt Kaiku direkt Krisennummern und Hilfsoptionen an. Es analysiert nicht weiter, sondern verweist auf Hilfe.
Kaikus Sicherheits- bzw. Krisenerkennung ist bei allen Nutzer:innen und in allen Einstellungen aktiv. Sie lässt sich nicht abschalten. Das ist eine bewusste Sicherheitsentscheidung.
- Direkter Anruf-Link — ein Tipp öffnet die Notrufnummer.
- Eine kuratierte Liste — keine endlose Internetsuche.
Kaiku zeigt den Weg zur Fachperson
Der Geist-Bereich enthält eine kuratierte Liste von Anlaufstellen für psychische Gesundheit: Hausarztpraxis, Betriebsärztlicher Dienst, Telefonseelsorge, Beratungsstellen für junge Menschen sowie Privatpsychotherapie mit möglicher Kostenerstattung der Krankenkasse. Kaiku ersetzt das nicht, sondern ergänzt.
Die Liste ist von Hand kuratiert und nicht gesponsert. Sie dient zuerst dir, nicht unseren Partnern. Du kannst jeden Eintrag öffnen und sehen, was er bietet, wie der Kontakt läuft und was er kostet.
Ehrliche Rolle — ein Werkzeug, kein Therapeut
Kaiku kann psychisches Wohlbefinden als Werkzeug unterstützen, ersetzt aber keine medizinische Versorgung. Diese Abgrenzung ist gerade im Geist-Bereich wichtig: du sollst wissen, was Kaiku kann und was nicht.
Kaiku hilft, Gefühle wahrzunehmen und in Worte zu fassen und einen Rhythmus zu halten. Wenn die Situation es verlangt, verweist es auf eine Fachperson. Kaiku stellt keine Diagnosen, verschreibt nichts und ersetzt keine Therapie.
Was der Geist-Bereich umfasst
Aikajana
Trag die Stimmung leicht ein und sieh, wohin sich die Richtung über die Zeit entwickelt.
Itsearviot
Die Selbstchecks helfen, die eigene Lage einzuordnen — ohne Diagnose.
Weg zur Fachperson
Kaiku zeigt dir, wo es in Deutschland Hilfe gibt.
Turvallisuus
In Krisen verweist Kaiku sofort auf Hilfe.
Der Geist-Bereich ist bewusst leicht gehalten. Kleine Werkzeuge, die den Alltag nicht belasten, aber bereitstehen, wenn du sie brauchst.
Wenn alles zu schwer wird, hol dir sofort Hilfe — du bist nicht allein
- 112 — allgemeiner Notruf, lebensbedrohliche Situationen
- 09 2525 0111 — Telefonseelsorge
- u25.de — U25-Chat (junge Menschen 12–29)
Ich wollte keinen Therapie-Bot, sondern einen Ort, an dem ich merken kann, was in meinem Kopf vorgeht. Genau das ist Kaiku — und wenn es schlimmer wird, sagt es klar, dass man jetzt eine echte Person anrufen sollte.
Häufige Fragen zum Geist-Bereich
Kann Kaiku eine Therapie ersetzen?
Nein. Kaiku ist ein Werkzeug, um Gedanken zu ordnen und Gespräche zu unterstützen — keine Therapie. Wenn du eine Therapie brauchst, suche eine qualifizierte Fachperson auf. Kaiku hilft beim Benennen und verweist weiter, wenn es eine Fachperson braucht.
Was sind diese Selbstchecks?
Weit verbreitete Fragesätze zu Stimmungssymptomen und zu allgemeinen Angstzuständen. In Kaiku sind sie Selbstcheck-Werkzeuge, keine Diagnose. Die Ergebnisse helfen dir, deine Lage einzuordnen, nicht dich selbst zu diagnostizieren.
Werden Geist-Gespräche gespeichert?
Ja, auf Servern in der EU, und sie sind nur für dich sichtbar. Wir nutzen sie nicht für KI-Training. Du kannst Gespräche und dein Konto jederzeit löschen.
Kann ich die Krisenerkennung abschalten?
Nein. Die Krisenerkennung ist für alle Nutzer:innen und in allen Einstellungen aktiv, wenn in Gesprächen Hinweise auf Selbstverletzung, Gewalt oder Missbrauch auftauchen. Das ist eine bewusste Sicherheitsentscheidung.
Brauche ich die Selbstchecks überhaupt?
Nicht zwingend. Der Geist-Bereich funktioniert komplett ohne Selbstchecks. Du kannst auch nur die tägliche Stimmungseintragung und den Zeitstrahl nutzen, wenn dir das reicht.